Haus am Sandtorkai, Hamburg

Haus am Sandtorkai

Das Bürogebäude befindet sich an der neuen, städtebaulich bedeutenden Verbindungsachse zwischen HafenCity und Innenstadt, dem Großen Grasbrook. Es bildet den letzten bzw. ersten Baustein auf dem Polder am Sandtorkai, auf dem sich 8 Neubauten als architektonische Schmuckstücke aufreihen. Zwei große Treppen und eine großzügigen Durchfahrt, die die Hochwassersichere Feuerwehrzufahrt für alle 8 Gebäude gewährleistet, bilden den repräsentativen Zugang für die Öffentlichkeit auf den Polder und zum Gebäude. Der Polder wird zum Thema des Gebäudes und zum vertikalen Ausgangspunkt an zwei Seiten, der Nord- und Ostfassade. Süd- und Westfassade öffnen sich zum Sandtorhafenbecken und zur Hafenlandschaft. Der Neubau bildet somit einen steinernen, flächigen "Rücken" zur Speicherstadt und ist gläsern zum Wasser. Die Massivität dieser Nord- und Ostfassade wird unterstützt durch die gewählte Materialität: große, 12 cm starke, rot durchgefärbte Betonfertigteile. Die Glasfassade ist wie vom Wind leicht gegenüber den horizontalen Geschossdecken verschoben.

Thumb Thumb Thumb Thumb

Projektdaten

Adresse: Am Sandtorkai 54
20457 Hamburg
Nutzung: Bürogebäude mit Gastronomie
Fertigstellung: Mai 2005
Architekt: Jan Störmer Partner GbR
Michaelisbrücke 1
20459 Hamburg

Bauweise

Geschosse: 9
Konstruktion: Stahlbeton
Fassade: Nord-und Ostfassade: Vorhangfassade mit glatt geschalter, roter Betonoberfläche.
Süd- und Westfassade: Doppelfassade

Download "Projektblatt Haus am Sandtorkai" (pdf, ca. 690 kb)


Weitere Referenzprojekte für Architekturbeton von Hering

nach oben

Infos

KMar – Marinekaserne Amsterdam - Fassade beeindruckt durch schlichte Besonderheit

Die Marinekaserne der niederländischen Nationalpolizei, der Koninklijken Mare-chaussee (KMar) im Zentrum von Amsterdam... ...
>> [mehr]

Individuelle Gestaltungsmöglichkeiten mit Architekturbeton

Sowohl bei der Fassadengestaltung als auch bei konstruktiven Stahlbeton-Fertigteilen spielt der Baustoff Beton heutzutage eine wichtige Rolle. Mit Architekturbeton von Hering sind den gestalterischen Möglichkeiten für individuelle und repräsentative Fassaden keine Grenzen gesetzt: Ob Vorhangfassaden oder Sandwichfassaden, mit gesäuerter, gestrahlter, geschliffener, feingewaschener oder schaltungsglatter Oberfläche - bei Hering ist alles möglich. Eine Abbildung in Fotobeton oder ein Schriftzug in Reliefbeton? Für Hering kein Problem.

Führend in der Entwicklung neuer Betontechniken

Mit betoShell®, der dünnwandigen Fassadenplatte aus Textilbeton, ist Hering ein großer Schritt weiter in der Entwicklung der Fassadentechnik gelungen. Mit einer Dicke von nur 20 mm ist sie perfekt geeignet für die Sanierung von Fassaden, in ihren Eigenschaften ist sie jedoch dem herkömmlichen Betonfassadenelement ebenbürtig.