betoShell®
Mit betoShell® einen Schritt weiter im Betonfassadenbau
Nach langjähriger Forschungsarbeit ist es Hering in enger Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Dresden gelungen, eine dünnwandige Betonfassadenplatte mit einer Dicke von nur 20mm zu entwickeln, die bezüglich ihrer Farbigkeit und Oberfläche den dickwandigen Fassadenplatten ebenbürtig ist. Seit dem 16. Juli 2004 verfügt diese Platte über die allgemein bauaufsichtliche Zulassung (Zulassungs-Nr. Z-33.1-577) als Fassadenelement.
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Im Juli 2009 wurde diese Zulassung um die Ausführung als untergehängtes Deckenelement erweitert. Damit kann die betoShell®-Platte fast überall eingesetzt werden. Auf Grund ihres geringen Gewichts eignet sich die Platte auch hervorragend für die Sanierung von Altbauten. Da sie sehr dünn ist, trägt sie als ``zweite Haut´´ nur unwesentlich zum Wandaufbau bei. Damit verbleibt viel Platz für die thermische Hülle.
Fassadensanierung
Insbesondere bei der Sanierung von Kindergärten und Schulen spielt die betoShell®-Platte einen zusätzlichen Trumpf aus. Infolge der einbetonierten textilen Glasfaserbewehrung erreicht die Platte einen enorm hohen Widerstand gegen äußere Krafteinwirkung, mit der auf Schulhöfen gelegentlich zu rechnen ist. Für nicht oder nur schlecht einsehbare Einsatzgebiete, wie z. B. Bahnunterführungen, ist betoShell® ebenfalls besonders geeignet. Mit zusätzlichen textilen Glasfasergelegen und Verstärkungen in den Verankerungen wird eine Fassade aus betoShell®-Platten extrem vandalismusresistent.
Wartung und Pflege
Gegen Verunreinigungen können die Elemente einer Hydrophobierung unterzogen und mit einem Antigraffiti-Schutz beschichtet werden. Dies verhindert zum einen das Eindringen von Schmutz oder Feuchtigkeit und ermöglicht zudem eine einfache Reinigung nach einer Graffiti-Attacke.
Anwendungsbeispiele: betoShell®
betoShell® - Entwicklung großer Formate
Und die Entwicklung von betoShell® geht weiter. Ziel wird sein, betoShell®-Platten zu produzieren, die in ihrer Größe den dickwandigen Fassadenplatten kaum nachstehen. Bereits im August 2008 wurde ein Institutsgebäude der RWTH Aachen mit betoShell®-Platten bekleidet, die eine Größe von 10m² aufwiesen, deren Dicke jedoch nur 30mm betrug, zuzüglich zweier Verstärkungsrippen.
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