Einsatz im Naturschutzgebiet: Gleis- und Weichenerneuerung in Köln-Gremberg

Jedes Bauvorhaben zeichnet sich durch seine eigenen Besonderheiten und oftmals auch Herausforderungen aus, die bei den Arbeiten berücksichtigt und gemeistert werden müssen. In Gremberg stand für den Gleisbau der Natur- und Tierschutz an oberster Stelle. Somit erforderte die Erneuerung von 36 Weichen und 10 Gleisen für die DB Netz AG ganz besonderes Geschick und viel Rücksichtnahme. 

Zu den streng geschützten Tierarten, die am Gremberger Bahnhof heimisch sind, gehört beispielsweise die Mauereidechse. Um den Lebensraum der kleinen Tiere zu schützen, wurde jedes Baumaterial auf Kanthölzern gelagert. Aber auch zahlreiche Biotope, hierunter der Staudenknöterich, sorgten für zusätzlichen Aufwand bei der Realisierung des Bauvorhabens. 

Beinahe der gesamte Bahnbau war im Einsatz, um die zahlreichen Nachtschichten und den Drei-Schicht-Betrieb des 3,65 Mio. Euro-Auftrags zu stemmen. Ebenso kamen sämtliche Gleisbau-Verfahren, wie z. B. der Vorkopfumbau mit MFS-Technik und natürlich der konventionelle Gleisbau zum Einsatz.

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