HERING Lärmschutz: Großprojekt Nordkreuz-Karow - Torsionsbalken montiert

Im Frühling 2017 fiel der Startschuss für ein Großprojekt im Auftrag der DB Bahnbau Gruppe GmbH. Die DB Bahnbau Gruppe erhielt den Auftrag in ARGE mit der Fa. Implenia. Auf den Streckenabschnitten der Deutschen Bahn und den Berliner Verkehrsbetrieben in den Berliner Stadtteilen Karow und Blankenburg werden durch die HERING Bau GmbH & Co. KG Systeme bis Ende 2021 Lärmschutzwände auf einer Gesamtlänge von ca. 10 km errichtet.

Die sehr komplexen Baumaßnahmen des Eisenbahnkreuzes umfassen den Umbau von S- und Fernbahngleisen und beinhalten Ingenieurbau, Kabeltiefbau, Tiefbau, Gleis- und Lärmschutzbau. Alle Arbeiten müssen zur selben Zeit während der Sperrpausen ausgeführt werden. Das HERING-Lärmschutzteam errichtet im Rahmen des Projekts Nordkreuz Karow zwei Arten von Lärmschutzwänden: einerseits Holzbetonwände, welche eine Höhe von bis zu 6 Meter über Schienenoberkante aufweisen. Sie werden mit entsprechend tiefen Rammpfählen gegründet. Andererseits werden Aluminiumwände des Systems Noise Phalanx verbaut - insgesamt werden ca. 17.000 m² Lärmschutzwand errichtet.

Das Bauvorhaben befindet sich auf der Zielgeraden - und auf diesem Endspurt entstanden im Juli zwei wirkliche Meilensteine: Tonnenschwere Torsionsbalken wurden an den Eisenbahnüberführungen Laakegraben und Freischütztunnel montiert, um eine Aufhängung für die Lärmschutzelemente zu bilden. Die riesigen Balken, in welche später die Lärmschutz-Wandelemente vorgehängt werden, sind 22 bzw.19 m lang und haben jeweils ein Gewicht (inklusive Stütz-Konstruktion) von ca. 30 Tonnen. Zwei Gründungspunkte wurden pro Seite der Balken geschaffen; die Gründung wurde per Freireiter-Ramme und Kran durchgeführt. Die Montage der Schwergewichte dauerte jeweils ca. 6 Stunden.

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