SUScon aus dem Hause HERING: Optimierte Betonrezepturen für klimagerechte Architektur

Im Sommer 2022 hat der BDA den Aufruf „BDAcalls – Wirtschaftsideen für ein Postwachstum im Bauen“ gestartet, mit dem innovative ökologische Geschäftsideen gesucht wurden, die einen maßgeblichen Beitrag für klimagerechte und ressourcensparende Architektur leisten. Gefragt waren unternehmerische Konzepte, die mit zur Umsetzung der Postulate aus dem BDA-Positionspapier „Das Haus der Erde“ beitragen können.

Eine Jury unter Vorsitz von Susanne Wartzeck hat aus den 28 Einreichungen elf Projekte identifiziert, die in verschiedenen Formaten medial vorgestellt werden sollen.

Als eines dieser Projekte wurde die Entwicklung von SUScon aus dem Hause HERING in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Mittelhessen ausgewählt:

 

Auch wenn die Verwendung des Baustoffs Beton im Hinblick auf seine Klimaschädlichkeit generell problematisch ist, begrüßt die Jury Initiativen wie diese, den Beton, wo er (noch) unverzichtbar ist, im Hinblick auf Klimafreundlichkeit zu verbessern. Der Beitrag forscht umfassend über die Optimierung von Betonrezepturen auf drei Ebenen: rezyklierte Gesteinskörnungen, carbonatisierter Betonschlamm und klinkerreduzierte Zemente. Mehr dazu unter https://www.bda-bund.de/bdacalls/

Mit den Positionen in „Das Haus der Erde“ formuliert der BDA einen programmatischen Anspruch für eine klimagerechte Architektur in Stadt und Land. Während die Umsetzung der politischen Rahmenbedingungen dafür in der aktuellen Legislaturperiode in greifbare Nähe rückt, erscheint im Bereich der Materialien, Bauprodukte und Bauverfahren die ressourcensparende Bauwende zumeist noch als Zukunftsoption.


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